Sonntag, 9. Oktober 2011

Eine Geschirrspülmaschine für uns!

Zu Beginn möchte ich nur kurz loslassen, dass für die Zukunft nicht nur unsere totale Faulheit oder Vergesslichkeit dazu beitragen werden, dass wir so wenig bloggen, sondern Blogger (also Google) beschlossen hat, Opera nicht mehr zu unterstützen.
Jonny benutzt das ja schon seit jeher, doch auch mir geht Firefox mit seinen 2 Major-Releases pro Monat, in denen einfach gar nichts sich ändert, total auf den Keks (von den Abstürzen und den Performanceproblemen mal ganz zu schweigen), weshalb ich gerade auf Opera umsiedle. Aber mal sehen, vielleicht bekommen wir das irgendwie hin - und uns auch gleich ein wenig motiviert, mal wieder etwas zu schreiben.

Ein langes Jahr wohnen wir jetzt schon hier. Sogar schon ein Jahr und einen Monat! Eigentlich sollte es einen Post allein zu diesem Ereignis geben, mitsamt Bildern der Woche, die wir durchgefeiert haben, aber irgendwie kam dann doch alles anders.
Nun, dieser Post soll also ein bisschen beschreiben, was letztens passiert ist und was in naher Zukunft passieren wird.

Zuerst einmal haben wir eine Geschirrspülmaschine! Sie macht "sirr-sirr" wenn sie abwäscht, verträgt auch Klamotten und gibt das Geschirr sauber wieder heraus! Keine Abwascherei mehr, kaum mehr dreckiges Geschirr in Küche, Wohnzimmer und unseren Zimmern - es ist wie in einem Traum. Seht selbst!
Die Küche vorher...

... und nachher! (Jetzt auch mit einer Arbeitsplatte auf dem Geschirrspüler)

Der Berg von Geschirr vorher...

... und ungefähr so nachher!
Wir können im Nachhinein sagen, dass wir der Technik sehr zum Danke verpflichtet sind und hoffen natürlich, dass diese Maschine ewig für uns arbeiten wird! <3

Apropos Krempel der rumliegt - wir sammeln ja seit geraumer Zeit Eisteepackungen, um irgendwann mal etwas tolles daraus bauen zu können. Eines schönen Tages (ich glaube es hat geregnet und wir wollten nicht raus), haben wir dann schließlich gewagt, einen Turm bis zur Zimmerdecke zu bauen, was uns auch mehr oder weniger gut gelungen ist:

Erster Versuch - ging zwar bis zur Decke, aber war... sagen wir mal - instabil.

Der zweite Turm! Ein architektonisches Meisterwerk, das sogar von alleine hielt!

Minimale Bedrohung unseres Eisteeturms durch eine Nerf-Gun ._.

Was kann man noch sagen - uh, wir haben ein Boot! Jedenfalls ist so die Kunde von Jonny, gesehen habe ich es auch noch nicht. Aber sollte uns mal nach Eisfischen sein - oder wir warten halt auf den nächsten Sommer - so können wir schön auf der Krummen Lanke oder dem Schlachtensee rumdüsen und diese unsicher machen. Aye!
Des Weiteren wurde uns ein schni-schna-schnuckeliger N64 mit den guten Klassikern wie Super Mario World, Zeldas Ocarina of Time und majoras Mask, Donkey Kong Racer, Mario Kart uvm. geliehen, mit dessen Hilfe sich die lange Zeit zwischen den Vorlesungstagen überbrücken lässt... oder man sich um die Arbeit drücken kann.
Jedoch sind die Controller schon etwas ausgenudelt, weshalb wir jeden, der dies liest und noch ein paar N64-Controller entbehren kann, aufrufen, uns diese zu leihen, sodass wir spielen können, ohne uns die Daumen wund zu drücken :3

Nun, das war es erst mal spontan von meiner Seite. Ich lade oben in die Bilderleiste noch ein neues tolles Nachtfoto hoch, das Jonny geschossen hat - und vielleicht beschäftige ich mich die Tage auch noch mal mit den "Studioaufnahmen" für die Hintergrundmusik, die vor einiger Zeit entstanden sind.

Bis denn, bleibt gesund und macht's gut!
Tim

Oh, und noch einen ganz ganz lieben Gruß an Anna im fernen Kilkenny! Stimmt es wirklich, dass in Irland nur vierblättrige Kleeblätter anstatt von Blumen wachsen?

Freitag, 3. Juni 2011

Und noch ein klein wenig Abdeckpuder hier...

Wie vielleicht dem einen oder anderen Leser aufgefallen sein dürfte, passiert momentan regelmäßig recht viel mit unserem Design.
Vor einigen Wochen hat sich das Design von einem tristen und öden Einheitsbrei in das tolle Design mit dem vielen Wasser (ich würde es gerne hier verlinken, finde aber den Link nicht :/ ) geändert, das nicht nur die Aufteilung bietet, die wir wollten, sondern auch viel Platz für Individualisierungen wie das gigantische Hintergrundbild und den Header bietet und zudem auch noch eine Bildergalerie unterstützt, die ihr ganz oben bewundern könnt.
In diese können wir immer wieder schöne Aufnahmen von Berlin und der Umgebung einbinden, vielleicht sogar von uns, wenn wir denn hübsche Bilder schießen ;)
Ebenfalls neu ist der Musik-Player, der über die Leiste am unteren Bildschirmrand gesteuert werden kann. Momentan gibt es nur ein Lied, das euch in sanftester Handyqualität und einer Fahne von 3 angetrunkenen Personen entgegenschlägt, aber ich bin mir sicher, dass sich auch hier bald eine Vielzahl von erstklassiken Kompositionen einfinden werden, um euer Gehör zu verwöhnen.

Nachdem nun auch das Problem mit dem automatischen Ausblenden von Postteilen behoben ist, bleiben nur noch die Aufgaben, den Hintergrund zu ändern, die komischen Knöpfe über dem Blog Archiv umzubauen und vielleicht die Kommentare unter den Posts einzublenden, aber das schaffen wir sicherlich auch noch.

In der Hoffnung, dass es sich mit dem Ändern des Designs nicht erledigt hat und wir noch viele, anspruchsvolle Posts verfassen werden, wünsche ich uns allen eine schöne Zeit!

Tim

Dienstag, 31. Mai 2011

Es ist viel zu warm!

Die warme Jahreszeit hält Einzug in Deutschland und verwandelt die vergilbten ungepflegten Liegewiesen Berlins in vergilbte ungepflegte Liegeflächen Berlins- mit halbnackten Menschen drauf. Nicht nur ist es nicht mehr fahrlässig die, früher obligatorische, Jacke zu hause zu lassen , sondern ist jetzt auch eigentlich immer die richtige Zeit um sich mal gemütlich ein Eis zu gönnen. Solange man draußen ist und ein kühles Getränk an der Hand hat ist also alles ok und Sommer die beste Jahreszeit die es gibt. Nur muss man leider auch irgendwann zurück in die eigenen 4 Wände, nicht zuletzt um zu schlafen. Und genau hier liegt der Knackpunkt, der gewiefte Überschriftenleser hat es längst geahnt: Es ist viel zu heiß. Wir Physiker sagen "verfickt heiß" gleich über "scheiß heiß" aber noch etwas kühler als "so abgefuckt heiß, ich schlachte Kuh und Ziege als Opfergabe für kälteres Wetter". Naja, es ist echt nich angenehm und man hat schon arg zu kämpfen, wenn selbst das gute alte offene Fenster versagt und von außen nur noch wärmere Luft nachströmt.
Und dabei haben wir noch Mai... vllt ist ja auch die Klimaerwärmung gar nicht so ne gute Sache...
Es ist warm... der Sauerstoff hier drin ist auch nicht mehr das, was er mal war... ich werd mich mal hinlegen... es ist warm...
bis bald... warm...

Freitag, 13. Mai 2011

Alles in Ordnung

Bewohner gut, Balkon gut, Alkohol gut.

Montag, 2. Mai 2011

Die Erste Begegnung

Es ist passiert. Wir wohnen jetz 7 Monate hier und weil Es so lange auf sich warten ließ reifte, zumindest in mir, ein Mysterium darum. Ein Mysterium um unsere nächsten Nachbarn. Unsere Haustüren sind kaum einen halben Meter entfernt, auf dem Balkon trennen uns 5cm Plastikwand von Ihnen und doch hab ich sie nie gesehen oder gehört noch sonst wie wargenommen. Alles was mein bisheriges Bild prägte war der grüne Kranz mit rotem Band an der ansonsten schlichten Tür. Zeitweise hegte ich sogar Zweifel daran, dass überhaupt Leute in der Wohnung nebenan leben, so unscheinbar ihre Präsenz. Und wenn jemand dort wohnte, keinen Laut von sich gebend- doch unseren ständigen Krach ertragend, wie geht dieser jemand mit einer solch einseitigen Belästigung um? Von Unten und vor allem von Oben hört man nicht selten mal ein Rufen, Schritte, Musik, Kinder die spielen (respektive Schlitten oder Go-Kart fahren) oder zumindest mal ein Husten/Niesen- irgend ein Zeichen von menschlicher Anwesenheit. Bei letzteren Nachbarn finde ich es nicht so schlimm wenn wir auch mal lauter sind: Ein Geben und Nehmen (akustisch). Aber wie denkt ein Nachbar der nur einsteckt? Der ständig nur hinnimmt? Der monoton die alleinige Rücksicht auf sich nimmt? Erwartet er mit diesem Verhalten auch von uns absolute Stille? Wird es immer bei diesem leisen Protest bleiben oder sind Ängste stiller Nächte berechtigt, dass eines Tages diese Rücksicht vorbei ist, das Maß voll ist und dem stillen Protest Taten folgen. Vielleicht wohnt neben uns ein Psychopat, der die Fenster mit Zeitungspapier zugeklebt hat und den ganzen Tag an einem Schreibtisch kauert und Augen aus Zeitschriften ausschneidet um damit riesige Kollagen zu machen. Einer dem die Augen befehlen, er solle sich von seinen Mitmenschen nicht herumschupsen lassen sondern handeln. Mit einem Rest an gesundem Verstand schafft er es weitestgehend ein normales, wenn auch unscheinbares Leben in einem Neubaublock in Berlin Mitte zu führen. Er meidet jeden zwischenmenschlichen Kontakt um der Versuchung nicht zu erliegen dem Druck der Augen nachzugeben, alles wahr werden zu lassen, derjenige zu sein der als LETZTES lacht. Doch der kranke Gedanke reift in ihm. Die Idee nimmt Gestalt an, letztendlich entsteht ein Plan- vorerst nur pro forma- doch mit der festen Absicht ihn umzusetzen. Schließlich gibt eine Party bei seinen Nachbarn den ersehnten Anlass- in seinen Augen. Es war eine Geburtstagsfeier, es sollte ein schöner Abend werden. Es kam anders, die Zeitungen Titeln am Folgetag:

"Tragödie in Berlin Mitte
Am gestrigen Abend gegen 22:30 geschieht in der Berliner Innenstadt Unglaubliches: Ein Mann verschafft sich gewaltsam Zugang zu einer Festlichkeit in der Nachbarwohnung. Mit einer Schrotflinte kann er das Schloss überwinden, was danach geschah kann die Polizei nur vage rekonstruieren. In der Wohnung befanden sich zu der Zeit etwa 20 Jungerwachsene. Panik brach aus. Die Tat schien geplant, der Mann hatte Kabelbinder dabei um die Partygäste zu fesseln um daraufhin jeden einzeln hinzurichten. Den Opfern fehlten Fingernägel, anderen die ganze Hand oder ein Fuß, teilweise wurden ihnen einzelne Zähne ausgeschlagen. Allen wurde mit einem heißen Eisen die Augen ausgebrannt und schließlich die Kehle geöffnet. Die Polizei musste die Schreie der Opfer mit anhören, während sie versuchte die verbarikadierte Tür zu öffnen. Nach etwa 30 Minuten drangen dann die Beamten der Polizei in die Wohnung. Sie fanden ein Blutbad vor: Niemand konnte dem Massaker entkommen, der Peiniger hatte sich nach seiner Tat in den Mund geschossen.
Verstörte Nachbarn hatten den 37-jährigen stets als ruhigen und unscheinbaren Mitbewohner empfunden, Unverständnis wo man auch fragt. Niemand hätte ihm die Tat zugetraut.
In seiner Wohnung fanden die Ermittler Killerspiele."

Entwarnung, das ist nicht unser Nachbar! Ich hab ihn ebend auf dem Flur getroffen. Netter Mann. etwas kleiner als ich, braune Haare, einen Schnäuzer. Etwa Mitte 50. Er trug eine braune Lederjacke, hatte ein Stoffbeutel in der Hand- offensichtlich auf dem Weg zum Einkaufen. Ich grüßte. Eine etwas heller als erwartete Stimme antwortete "Hallo". Sanft, klar, der Mann könnte ein Hörbuch lesen :) Alles in allem überhaupt nicht angsteinflößend. Kein Anflug eines Psychopaten, einfach ein netter älterer Herr. Vermutlich wohnt er auch noch mit seiner Frau zusammen. Jedenfalls kann ich von nun an diesbezüglich beruhigt schlafen. Alles ist gut!

 
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